TOP 1 Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der SIMONA AG und des gebilligten Konzernabschlusses, des Lageberichts für die SIMONA AG und des Konzernlageberichts, der mit dem Lagebericht der SIMONA AG zusammengefasst ist, des erläuternden Berichts des Vorstandes zu den Angaben nach § 289a, § 315a HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2025
Keine Abstimmung erforderlich
TOP 2 Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns
Zustimmung
Begründung: Bei einem mehr oder weniger stabilen Ergebnis wird die Dividende unverändert bei € 1,75 belassen. Die Ausschüttungsquote ist bei aktionärsfreundlichen 55% in Bezug auf das Konzernergebnis. Die finanzielle Lage ist nach wie vor sehr solide, z.B. mit einer EK-Quote von 58%. Damit kann auch in schwierigen Zeiten eine ansprechende Dividende bezahlt werden.
TOP 3 Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2025
Zustimmung
Begründung: Trotz vielfältiger Herausforderungen konnten die Ergebnisse stabil gehalten werden. Hier zahlt sich die sinnvolle Diversifikation, regional und funktional, aus, aber auch dass Simona erfolgreich Nischen besetzt, wie z.B. im Bereich Fischzucht, bei Halbleitern oder auch von Infrastrukturprojekten im Bereich der Energiewende. Vorsicht und Bodenständigkeit, gepaart mit Weitsicht zahlen sich in schwierigen Zeiten aus.
TOP 4 Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2025
Zustimmung
Begründung: Mit einer Mischung aus Standardprodukten, aber auch hochmargigen Spezialitäten ist Simona bisher recht gut durch alle Krisen gekommen. Die Finanzen sind mehr als solide, trotz einer Vielzahl von kleineren bis mittleren Zukäufen. Damit scheint der Aufsichtsrat seinen Beratungs- und Kontrollpflichten nachgekommen zu sein.
TOP 5 Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2026 und Wahl des Prüfers der Nachhaltigkeitsberichterstattung für das Geschäftsjahr 2026
Keine Abstimmung erforderlich
TOP 5.1 Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2026
Zustimmung
Begründung: Obwohl das gesamte Honorar von € 438 Tsd auf € 589 Tsd gestiegen ist (auch weil Akquisitionen und organisches Wachstum zu einem steigenden Prüfaufwand geführt haben) bewegt es sich noch im üblichen Rahmen. Sonstige Leistungen spielen keine größere Rolle. Deloitte prüft erst seit dem GJ 2023, so dass die Unabhängigkeit der Prüfung nicht gefährdet sein sollte.
TOP 5.2 Wahl des Prüfers der Nachhaltigkeitsberichterstattung für das Geschäftsjahr 2026
Zustimmung
Begründung: Obwohl das gesamte Honorar von € 438 Tsd auf € 589 Tsd gestiegen ist (auch weil Akquisitionen und organisches Wachstum zu einem steigenden Prüfaufwand geführt haben) bewegt es sich noch im üblichen Rahmen. Sonstige Leistungen spielen keine größere Rolle. Deloitte prüft erst seit dem GJ 2023, so dass die Unabhängigkeit der Prüfung nicht gefährdet sein sollte.
TOP 6 Wahlen zum Aufsichtsrat
Keine Abstimmung erforderlich
TOP 6.1 Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Klaus F. Erkes
Zustimmung
Begründung: Weder die bisherige Arbeit, noch die fachliche Qualifikation (z.B, als früherer Vorstand Demag Plastik oder von Schumag) sind zu beanstanden. Er ist seit 2021 im AR. Als „Berufsaufsichtsrat“ hat Herr Erkes 4 weitere Mandate, sollte aber trotzdem noch genug Zeit für die Arbeit bei Simona haben.
TOP 6.2 Dr. sc. techn. Roland Reber
Ablehnung
Begründung: Obwohl sowohl die bisherige Arbeit, als auch die fachliche Qualifikation nicht zu beanstanden ist, kann die SdK nicht der Wahl von Herrn Dr. Reber zustimmen, da er seit 2006 im Aufsichtsrat ist. Um die Unabhängigkeit zu sichern sieht die SdK eine maximale Amtszeit von 15 Jahren vor.
TOP 6.3 Univ.-Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl
Zustimmung
Begründung: Die fachliche Qualifikation, unter anderem als Leiterin des Fraunhofer Instituts in Karlsruhe, scheint gegeben zu sein. Frau Dr. Weissenberger-Eibl hat zwei weitere Mandate, so dass noch ausreichen Zeit für die AR Tätigkeit bei Simona sein sollte.
TOP 6.4 Annette Stieve
Zustimmung
Begründung: Die fachliche Qualifikation, unter anderem als frühere CFO der Norma AG, scheint gegeben zu sein. Frau Stieve hat keine weiteren Mandate, so dass ausreichen Zeit für die AR Tätigkeit bei Simona sein sollte.
TOP 7 Beschlussfassung über die Billigung des nach § 162 AktG erstellten und geprüften Vergütungsberichts für das Geschäftsjahr 2025
Zustimmung
Begründung: Der Vergütungsbericht ist relativ klar und übersichtlich. Die Vergütung bewegt sich im Rahmen des von der HV genehmigten Modells.
TOP 8 Beschlussfassung über die Billigung des aktualisierten Systems zur Vergütung der Mitglieder des Vorstandes
Ablehnung
Begründung: Die Maximale Vergütung von € 1,38 Mio für den Vorstandsvorsitzenden und von € 0.95 Mio für die anderen Vorstände bewegt sich Rahmen vergleichbarer Unternehmen. Trotzdem kann die SdK nicht zustimmen, da einige wesentliche Inhalte nicht den SdK Anforderungen entsprechen. So beläuft sich die Altersvorsorge auf 15-25 % (SdK 5%) und es fehlt z.B. eine Claw-Back Klausel. Die Ablehnung begründet sich auf keinen Fall weder mit der bisherigen Arbeit, noch mit der Höhe der Vergütungen.
TOP 9 Anpassung der Vergütung des Aufsichtsrates und Beschlussfassung über die Billigung des Systems zur Vergütung des Aufsichtsrates und Änderung von § 19 der Satzung
Zustimmung
Begründung: Die Erhöhung der Basisvergütung von € 30 Tsd auf € 40 Tsd spiegelt zum Einen die gestiegenen Anforderungen an eine AR-Tätigkeit wider, zum Anderen auch der durch das Wachstum der Simona gestiegenen Komplexität. Dabei bewegt sich die neue Vergütung auf dem Niveau vergleichbarer Unternehmen
Hinweis: Auf der Hauptversammlung kann aus sachlichen Gründen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen von oben genanntem Abstimmungsverhalten abgewichen werden
Keine Abstimmung erforderlich