TOP 1 Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der BASF SE und des gebilligten Konzernabschlusses der BASF-Gruppe für das Geschäftsjahr 2024; Vorlage des zusammengefassten Lageberichts der BASF SE und der BASF-Gruppe für das Geschäftsjahr 2024 einschließlich der erläuternden Berichte zu den Angaben nach §§ 289a, 315a Handelsgesetzbuch; Vorlage des Berichts des Aufsichtsrats
Keine Abstimmung erforderlich
TOP 2 Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns
Zustimmung
Begründung: Obwohl die Dividende um ein Drittel auf € 2,25 gesenkt werden soll übersteigt sie das ausgewiesene Ergebnis pro Aktie von € 1,45 deutlich. Das um Sonderfaktoren bereinigte Ergebnis liegt zwar bei € 3,51, aber de facto wird die Dividende weiterhin aus der Substanz bezahlt.
Die Nettoverschuldung steigt stetig an. In 2024 auf € 18,8 Mrd. nach 16,6 Mrd. im Jahr davor. Natürlich spiegeln sich darin auch hohe Investitionen wider, z.B. in das neue Verbundwerk in China. Wir stimmen der Dividende im Namen der vielen Privataktionären zu, machen aber darauf aufmerksam, dass nach einem weiteren Übergangsjahr 2025 die Verschuldung absolut gesenkt werden muss, um die Zahlung einer Dividende von € 2,25 zu rechtfertigen.
TOP 3 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats
Zustimmung
Begründung: In schwierigen Zeiten hat sich BASF zwar besser als vergleichbare Unternehmen geschlagen, aber natürlich - zumindest ergebnismäßig - enttäuscht. Vorstand und Aufsichtsrat haben eine neue Strategie eingesetzt. Verbesserungen auf der Kostenseite gehen einher mit neuen Strukturen, Entscheidungswegen und Verantwortungen. Ob dies und der innere Kulturwandel für die stetigen und neuen Herausforderungen reicht, muss sich zeigen, aber zumindest werden recht radikale Maßnahmen ein- und umgesetzt, wie z.B. die mittelfristige Trennung vom Agro Geschäft.
Nach wie vor steht BASF relativ solide da, die Finanzierung ist gesichert und die hohen Investitionen in China scheinen mindestens planmäßig voranzukommen. Damit scheint der Aufsichtsrat seinen Kontroll- und Beratungspflichten nachgekommen zu sein.
TOP 4 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands
Zustimmung
Begründung: In schwierigen Zeiten hat sich BASF zwar besser als vergleichbare Unternehmen geschlagen, aber natürlich - zumindest ergebnismäßig - enttäuscht. Vorstand und Aufsichtsrat haben eine neue Strategie eingesetzt. Verbesserungen auf der Kostenseite gehen einher mit neuen Strukturen, Entscheidungswegen und Verantwortungen. Ob dies und der innere Kulturwandel für die stetigen und neuen Herausforderungen reicht muss sich zeigen, aber zumindest werden recht radikale Maßnahmen ein- und umgesetzt, wie z.B. die mittelfristige Trennung vom Agro Geschäft.
Nach wie vor steht BASF relativ solide da, die Finanzierung ist gesichert und die hohen Investitionen in China scheinen mindestens planmäßig voranzukommen.
TOP 5 Beschlussfassung über die Wahl des Prüfers des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses der BASF SE und der BASF-Gruppe für das Geschäftsjahr 2025 sowie des Prüfers für die prüferische Durchsicht des Halbjahresfinanzberichts 2025 sowie des Prüfers für die Nachhaltigkeitsberichterstattung für das Geschäftsjahr 2025
Zustimmung
Begründung: Deloitte prüft seit 2023. Deloitte scheint sowohl fachlich als auch personell dazu geeignet, die erforderlichen Prüfungen vornehmen zu können. Das gesamte Honorar von € 27 Mio. ist zwar hoch, entspricht aber dem von vergleichbaren Unternehmen. Sonstige Leistungen spielen keine Rolle.
TOP 6 Beschlussfassung über die Neufassung der Ermächtigung des Vorstands, die Abhaltung einer virtuellen Hauptversammlung vorzusehen
Ablehnung
Begründung: Leider hat BASF als eines der letzten großen Unternehmen 2025 auch zur virtuellen Form der Hauptversammlung gewechselt. Die SdK lehnt jedoch rein virtuelle Hauptversammlungen, die ohne einen besonderen Anlass wie z.B. Pandemie, Krieg oder Unruhen durchgeführt werden, ab.
TOP 7 Beschlussfassung über die Zustimmung zu einem Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag
Zustimmung
Begründung: Der Beherrschung- und Ergebnisabführungsvertrag mit der BASF Agro Solutions dient dem mittelfristigen Ziel der Abspaltung des Agro Bereichs. Weiterhin lassen sich damit steuerliche und andere Strukturen optimieren. Erhöhte nicht tragbare Risiken für die Aktionäre sind nicht ersichtlich.
TOP 8 Beschlussfassung über die Billigung des Vergütungsberichts nach § 162 Aktiengesetz
Zustimmung
Begründung: Der Vergütungsbericht ist zwar recht komplex, zeichnet aber ein nachvollziehbares Bild der Vergütungen. Die Vergütungen selbst bewegen sich im üblichen Rahmen und scheinen sich im Rahmen der von der HV verabschiedeten Regeln zu bewegen.
Hinweis: Auf der Hauptversammlung kann aus sachlichen Gründen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen von oben genanntem Abstimmungsverhalten abgewichen werden.
Keine Abstimmung erforderlich